Katharina Falkowski – 2. Februar 2012 – 2 Kommentare
Wir alle haben sie doch satt: die langweiligen Frontalmeetings, in denen PowerPoint Präsentationen uns Kreativität und Begeisterung geradezu aus dem Körper saugen. Das braucht nun wirklich kein Mensch – dachte sich auch das dänische Tourismusbüro und engagiert sich fortan mit zwei Kampagnen für interaktive, grüne und innovative Meetingkonzepte.
Das ist an sich nicht nur eine sehr gute Idee, sondern gleichzeitig auch eine sehr kluge und nachhaltige Art Marketing zu machen: mit sinnvollen Inhalten!
Meetovation
Zentrum dieses Engagements von VisitDenmark bildet die Meetovation Idee. Das ist ein ganzheitlicher Ansatz, “Konferenzeinrichtungen, deren Setup und die gesamte Umgebung außergewöhnlich und innovativ [zu nutzen] um Teilnehmer zu involvieren, zu begeistern und zu ermutigen.” Mit diesem Konzept möchte Dänemark Meeting-Planern eine Orientierung geben um effektivere Meetings zu gestalten – natürlich bevorzugt in Dänemark ;)
Nach dem Meetovation Prinzip geht es darum folgende 5 Punkte zu beachten: Artikel weiterlesen »
Katharina Falkowski – 26. Januar 2012 – 1 Kommentar
Party Rent scheint den Trick mit dem interessanten Video-Content als Marketing-Tool verstanden zu haben. Vor nicht allzu langer Zeit haben sie schon mal ein nettes Zeitraffer-Video vom Aufbau einer Event-Location veröffentlicht.
Jetzt folgt ein weiteres Video, in dem man nicht nur schön sehen kann, was alles vor einem Event passiert. Auch das Video besticht mit einigen netten Tilt-Shift Effekten. Echt schön gemacht und sehenswert!
Übrigens ist das Video von formzwei umgesetzt worden!
Video: Event-Zelt & Location Aufbau
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Katharina Falkowski – 17. Januar 2012 – Kommentieren
Wir sprechen heute überall davon, dass Events, Produkte und Werbung individuell und authentisch sein müssen. Nichts wirklich Neues. Das leuchtet uns allen auf Anhieb ein und wir kennen alle die Tipps dazu. Aber wisst ihr auch warum das so ist? Kennt ihr die Beweggründe, warum Menschen aktuell so großen Wert auf Individualität und Echtes legen? Das zu wissen bzw. die Menschen zu verstehen, ist ein qualitativer Unterschied – anstatt nur irgendwelche Tipps abzuarbeiten. Mit dem grundlegenden Verständnis, warum uns der individuelle Genuss, warum uns Nachhaltigkeit und Echtes aktuell so wichtig sind, können wir bessere Events machen. Erst wenn wir die Menschen wirklich verstehen, können wir die richtigen Lösungen anbieten.
Eine hilfreiche Antwort und interessante Denkanstöße habe ich in der Studie “BuSINNes” gefunden.
Eine unsichere Finanzmarktlage, Druck und Stress bei der Arbeit – nur zwei der Probleme, die unser Zeitalter definieren. Die Folge ist eine Burn-Out geplagte Gesellschaft, die händeringend nach Stabilität, Sinnhaftigkeit und Lebensqualität sucht. In solchen Krisen-Zeiten bekommt der persönliche und selektive Genuss typischerweise eine große Bedeutung. Man will sich für die Strapazen belohnen.
Genuss bedeutet in dem Zusammenhang jedoch nicht seine Zeit kurzlebig, nett zu verbringen, sondern als sinnstiftende, selbstverwirklichende und individuelle Gegenpole bewusst und fokussiert zu erleben. “So wie es mir gefällt – nicht wie es mein Chef, die Politik oder sonst wer möchte.” Wir haben den Eindruck in vielen Bereichen machtlos zu sein und suchen dann umso mehr nach Selbstbestimmung. Artikel weiterlesen »
Katharina Falkowski – 11. Januar 2012 – Kommentieren
Der Nachwuchs bittet euch um Mithilfe und möchte gerne wissen, wie es um die Social Media Nutzung in der Eventbranche bestellt ist! Auch wenn sich in der letzten Zeit Abschluss-Arbeiten mit diesem Thema häufen. Da sich in dem Bereich alles rasant entwickelt, können regelmäßige Kontrollen nicht schaden. ;)
In diesem Fall ist der Nachwuchs konkret Leonie Wandel. Sie studiert Tourism & Travel Management an der Fachhochschule Worms. Ihre 10 kurzen und recht allgemein gehaltenen Multiple Choice Fragen kriegt ihr bestimmt locker in 5 Minuten beantwortet. Und bei reger Beteiligung, werden wir die Ergebnisse später hier im Blog veröffentlichen! :)
» Zur Umfrage – jetzt teilnehmen
Leonie Wandel: Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie meine Arbeit unterstützen.
Umfrageschluss ist am 10. Februar! Natürlich werden alle erhobenen Daten anonym ausgewertet und vertraulich behandelt. Die Ergebnisse dienen ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken.
Katharina Falkowski – 10. Januar 2012 – Kommentieren
Red Bull ist der Inbegriff von Sport- und Marketing-Events. Die komplette Marketingstrategie des Getränkeherstellers fußt auf Events. Und meiner Meinung nach, machen sie das sehr clever und genau richtig: über selbst erfundene Sportarten, große Inszenierungen und medienwirksame Sportler. Sie gehen über eigenen und zielgruppenorientierten Content. Sie haben verstanden, dass man nicht über sich selbst sprechen, sondern andere bzw. etwas anderes sprechen lassen sollte. Sie formen das Bild der Marke über das, was sie tun, nicht über das, was sie sagen. Diese Marketingstrategie verfolgt Red Bull nun schon seit einiger Zeit. Und so manchem wird erst in Anbetracht der heutigen Werbesituation klar, wie richtig sie damit liegen.
Natürlich ist das alles eine große (Werbe-) Show. Das was bei manchem Event nur locker und cool aussieht, ist eine bis ins Letzte durchdachte Maschinerie, wie der folgende Beitrag von ZAPP gut zeigt. Artikel weiterlesen »
Katharina Falkowski – 5. Januar 2012 – Kommentieren
Liane Rapp, Studieninstitut für Kommunikation
Kann man Macht hören? Leistung riechen? Oder Glück schmecken? Diesen und vielen anderen Fragen ging der dreitägige Speziallehrgang “Multisensorische Markenkommunikation” im Oktober 2011 nach. Federführend für dieses in dieser Form einmalige Seminar ist Karsten Klepper, Gründer des „Instituts Corporate Senses“. Er erklärt den Erfolg dieses Marketing-Ansatzes so:

„Der Schlüssel ist ein mehrdimensionaler Ansatz, der alle Rezeptoren gleichberechtigt miteinander verbindet. Es wird versucht, jeden einzelnen Sinn zu adressieren, um einen Erinnerungseffekt zu erzeugen. Zurzeit erfolgt die Kundenansprache zu 80 Prozent über das Visuelle, gefolgt von Sound und Duft. Oft vernachlässigt wird der Tastsinn. Das wird sich zukünftig ändern müssen, will eine Marke maximale Differenzierung und eine hohe Markenerinnerung erreichen. Der Schlüssel: die richtige kongruente multisensorische Ausprägung der Marke. Wer das richtig und rechtzeitig angeht, wird sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen.“ Artikel weiterlesen »
Katharina Falkowski – 20. Dezember 2011 – 10 Kommentare
Die Ergo-Incentive-Party ist ein Gesichtsverlust, der nicht nur die Versicherung, sondern mit ihr die ganze Incentive- und Event-Branche trifft (siehe Teil 1 dieses Artikels). Eine Branche, die 2009 und 2010 bereits kräftig von der Wirtschaftskrise gebeutelt wurde und nach wie vor in einem schweren Dilemma steckt. Auf der einen Seite sind gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine gute Kommunikation im Unternehmen und eine hohe Motivation der Mitarbeiter besonders wichtig. Auf der anderen Seite setzen Unternehmen, die zum Sparen gezwungen sind, der Erfahrung nach bei solchen Fördermaßnahmen den Rotstift zuallererst an.
Doch wie geht es nun weiter?
Incentive-Reisen sind selbstverständlich gute Maßnahmen zur Kundenbindung und Mitarbeitermotivation. Sie aber richtig zu machen, ist viel schwieriger, als allgemein angenommen. Das Handlungsmuster Luxus ist dabei sicherlich nicht oder zumindest nicht immer der richtige Weg. Das mag schön einfach sein, ist aber mit Blick auf höhere und weitere Unternehmensziele vielleicht gänzlich ungeeignet. Artikel weiterlesen »
Katharina Falkowski – 16. Dezember 2011 – Kommentieren
Gleich zwei Infografiken und eine interessante Umfrage zum Thema Social-Media und Events für euch! Mittlerweile hat schon jeder viel darüber gehört und gelesen. Es gibt viele Vorteile und Nutzwerte, die aus der Symbiose von Social-Media und Events entstehen: unter anderem Steigerung der Reichweite, Verlängerung des Events, Interaktion und Integration der Zielgruppe, Aktualität und das wirkungsvolle und glaubwürdige Word-of-Mouth.
Um euer Wissen und euren Überblick zum Thema noch zu ergänzen, hier zwei Infografiken und eine Umfrage über Social-Media & Events, die wir im Laufe dieses Jahres gefunden haben.

Social-Media Marketing für Events: Twitter, Blogs, Facebook, QR Codes, Videos & Mailings richtig nutzen
» Zur Infografik: Social-Media Marketing für Events
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Katharina Falkowski – 15. Dezember 2011 – Kommentieren
„Sex-Orgie“ und „Live-Porno für Herrn Kaiser“ – mit diesen Schlagzeilen berichteten „Bild“ und „Stern“ über eine Vergnügungsreise der HMI Versicherung (heute ERGO) nach Budapest. Geplant war sie als Belohnung für Top-Verkäufer des Unternehmens – ein Incentive im klassischen Sinne des Wortes. Geblieben ist, als die Geschichte öffentlich wurde, ein katastrophaler Imageschaden für das Unternehmen und vermutlich ein schaler Nachgeschmack für den einen oder anderen Beteiligten.
Incentives sind nicht das Problem, sondern ein Teil der Lösung
Eine Katastrophe sondergleichen, auch für die Incentive Branche. Eine Branche die 2009 und 2010 bereits kräftig von der Wirtschaftskrise gebeutelt wurde. In Krisenzeiten ist eben kein Platz für Spaßveranstaltungen und Bordellbesuche in fernen Ländern.
Hier spiegelt sich das gesamte Dilemma der Event- und Incentive-Branche wider. Anstatt als Teil der Lösung – besonders in Krisenzeiten -‐ verstanden zu werden, werden Events und Incentives oft als Problem ausgemacht und fallen dem Rotstift schnell zum Opfer. Oftmals zu vorschnell. Denn wenn nicht in Krisenzeiten, wann dann ist die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht und ein gemeinsames Einschwören am wichtigsten? Artikel weiterlesen »
Katharina Falkowski – 5. Dezember 2011 – 3 Kommentare
Events sind häufig viel Show. Sowohl auf dem Event als auch drumherum. Klare Ziele gibt es selten, ebenso die Frage nach messbaren Erfolgen. Eine schöne Feier reicht vielen aus. Für ein erfolgreiches Event, reicht das aber nicht aus. Denn der Inhalt ist entscheidend – ganz nach dem Motto: Weniger Show. Mehr Inhalt!
Ergibt ein Event in den Augen des Gastes keinen richtigen Sinn, macht das ganze Event auch keinen Sinn. Egal wie sehr man es sich als tolle Party schön redet. Häufig wird ausführlichst über die Wahl des Caterings oder der Leihmöbel diskutiert. Doch es sind die gesteckten Kommunikationsziele, der Marken- & Produktbezug und die sinnstiftenden Inhalte, die ein lohnenswertes Event ausmachen – und die trotzdem immer noch viel zu oft vernachlässigt werden. Und das betrifft nicht nur Events der “kleinen Unternehmen”, die Großen machen es nicht unbedingt besser, nur teurer.
Unter anderem Matthias Kindler (The Companies), Stefan Luppold (Karlshochschule Karlsruhe) und Hans Rück (Fachhochschule Worms) haben sich Anfang des Jahres im Wirtschaftsmagazin brandeins zu diesem Thema klar und kritisch geäußert. Ein lesenswerter Artikel: “War doch schön!”
» Mehr zum Thema Weniger Show. Mehr Inhalt! – zum brandeins Artikel