Katharina Falkowski – 28. Oktober 2011 – Kommentieren
Hier und da hört man immer noch die Angst heraus, Social-Media, die Übertragung über Live-Streams und Videos könnten Live-Events schaden. Dann kommt ja keiner mehr zu den Events, so die Befürchtung. Doch dem ist definitiv nicht so. Es ist eher komplett umgekehrt. Online-Berichterstattungen tragen eher dazu bei ein (öffentliches) Event noch interessanter zu machen, sagt Tony Uphoff, Mitorganisator des Web 2.0 Summits in San Francisco.
Der Mensch ist und bleibt gesellig und körperbewusst. Das heißt er sucht den persönlichen Kontakt und das echte Erleben, Dabeisein. Und wenn man ein, zwei Mal Videos, Präsentationen, Berichte und Fotos einer Konferenz sieht, will man das nächste Mal einfach live dabei sein. Das ist ein natürliches Bedürfnis.
Vorausgesetzt das Gesehene gefällt. Und damit sind wir beim Kern der Sache: das setzt einen interessanten Inhalt des Events, der Konferenz voraus. Content is King – auch auf Events!
Im Umkehrschluss könnte man also glatt den Ratschlag geben: wenn ihr Angst habt, eure Konferenzinhalte könnten nicht so gut sein, lasst das mit den Videos. Seid ihr aber von dem Content überzeugt, wird euch die Online-Berichterstattung nur helfen!
Video & Interview über die Zukunft von Events neben Social-Media:
Katharina Falkowski – 26. Oktober 2011 – Kommentieren
Produkte sollten auf Events und Messen möglichst so präsentiert werden, wie sie im Alltag auch genutzt werden. Zum Beispiel Autos in Bewegung – zum herumstehen sind sie eigentlich nicht gedacht. Nur den Platz hat man nicht immer, klar. Dann ist das hier eine passende und platzsparende Alternative:
Video: Projection Mapping für bewegte Produktpräsentationen
Katharina Falkowski – 21. Oktober 2011 – Kommentieren
Was treibt uns dazu an Events zu besuchen? Wie und was möchten Menschen heute erleben? Nicht selten bestehen Events in erster Linie aus vielen Reizen – laut, hell, bunt. Aber der Event-Besucher von heute weiß das Fehlen solch oberflächlicher Reize immer mehr zu schätzen. “Darin zeigen sich Spuren eines kollektiven Lernprozesses.”, sagt der Soziologe Gerhard Schulze.
Menschen möchten nach wie vor Events besuchen, möchten Teil eines Erlebnisses sein und davon erzählen. Doch, so stellt Schulze fest, “die Kunden des Erlebnismarktes lösen sich von der naiven Auffassung, das Erlebnis wäre eine Praline, die man sich in den Mund schiebt, und schon kommt der Genuss – und je mehr Pralinen, desto mehr genießt man.” Inflationäre Events, getreu dem Motto “höher, schneller, weiter” funktionieren nicht mehr. Der erfahrene Erlebnis-Besucher weiß, dass ein Event von ihm selbst abhängt, von seinen Interessen, seinen Vorlieben und Kenntnissen. Nur wenn es für ihn sinnhaft ist, wenn er einen Bezug zum Inhalt hat, wird es ein einzigartiges Erlebnis. Alles andere wird teilnahmslos durchwatet und passiv mit dem Satz “War toll” abgehandelt.
Ein interessantes und lesenswertes Interview mit dem Soziologen Gerhard Schulze in der brandeins. Etwas Nachdenkliches zum Wochenende :)
Katharina Falkowski – 20. Oktober 2011 – 2 Kommentare
Live, authentisch & emotionalisierend – das sind drei der wichtigsten Schlagworte im Marketing. Klingt erst mal ganz normal, doch in Verbindung mit dem Seuchen Film “Contagion”?! Heraus kam eine etwas ekelige, aber zum Thema mehr als passende Promotion Aktion, die all diese Attribute mal auf eine etwas andere Art umsetzt. Na, schon Angst…?! :)
Katharina Falkowski – 14. Oktober 2011 – Kommentieren
KLM hat das mit diesem Social-Media echt raus. Nicht zum ersten Mal fällt die Fluglinie mit einer sympathischen und kreativen Aktion auf. Dieses Mal wollten sie verdeutlichen, dass hinter dem 24-Stunden-Service auf Twitter und Facebook Menschen stehen. Vor dem Computer sitzend, neigt man dazu, das manchmal zu vergessen. So wurden einen Tag lang Antworten nicht eingetippt, sondern von den Mitarbeitern live performed.
Das macht Spaß, das ist menschlich und stärkt die Kundenbindung. Alles richtig gemacht und definitiv ein Social-Media Best Practice Beispiel. Und es zeigt sehr schön, wie gut und emotionalisierend Live-Aktionen bzw. Live-Events auch im Internet funktionieren – obwohl man gar nicht live vor Ort war.
Katharina Falkowski – 12. Oktober 2011 – Kommentieren
Die Installation “OUTRACE” konnte man 2010 auf dem Trafalgar Square in London live bestaunen. Aber nicht nur bestaunen – auch mitgestalten! Denn die acht original Audi-Industrieroboter konnten über einen Online-Zugang gesteuert werden. Genauer gesagt, konnte man eine Nachricht verschicken, die von den Robotern und den an ihren Armen befestigten LED-Leuchtköpfen als Leuchtbotschaft umgesetzt wurde. Die Aufnahmen, entstanden durch Langzeitbelichtung, waren natürlich inklusive und machten die Nachricht erst lesbar.
Diese von der Agentur Kram/Weisshaar in Zusammenarbeit mit Audi realisierte Installation, ist seit letztem Wochenende auch einer der Red Dot Grand Prix Gewinner – in der Kategorie Event Design. Eine interessante Idee, die vor Ort wohl am eindrucksvollsten war. Schließlich bekommt man Industrieroboter in der Art und an dem Ort eher selten zu sehen.
Übrigens, mir gefällt auch das schön düstere Video dazu. :)
Katharina Falkowski – 11. Oktober 2011 – Kommentieren
Warum werden Events aus Sicht der Unternehmen veranstaltet? Welche Ziele werden verfolgt, welcher Event-Typ dominiert und welches sind die größten Marketing Herausforderungen für Veranstalter? Diese und weitere Fragen beantwortet die folgende Auswertung einer amerikanischen Umfrage.
Die Slidesahre Präsentation “Fascinating Event Marketing Stats” und die darin enthaltenen Ergebnisse basieren auf den Antworten von 931 befragten Firmen. Interessant ist auch die Unterscheidung zwischen Nonprofit, B2B und B2C Veranstaltern, ihre Sicht und ihr Nutzungsverhalten von Events.
Zu berücksichtigen ist mal wieder, dass es sich um eine Umfrage aus den USA handelt und der dortige Umgang mit Events natürlich anders sein kann. Da uns die USA doch häufig schon mal einen Schritt voraus sind, kann dies für uns auch ein kleiner Blick in die Zukunft sein.
Slideshare-Präsentation Event Marketing in Zahlen:
Katharina Falkowski – 6. Oktober 2011 – Kommentieren
Aus einer Kooperation zwischen Established & Sons und dem japanischen Künstler Nendo ist im Rahmen des London Design Festivals diese wunderbare Installation entstanden. Thematisch stand die Stadt London im Mittelpunkt des gestalteten Showrooms und inspirierte Nendo zu dieser luftigen und lebendigen Installation aus hunderten von kleinen, leicht transparenten Zetteln an der Wand.
Wie der Name ” city of fog” schon vermuten lässt, empfindet er den für London so typischen Nebel nach. Ob man das ohne Hinweis in der Installation wiedererkennt, weiß ich nicht so genau. Aber nichtsdestotrotz sieht das ganz außergewöhnlich schön aus und macht durch die geschwungene Anordnung einen sehr lebendigen und dynamischen Eindruck, finde ich. Vielleicht ein schöne Inspiration für eines eurer nächsten Events oder einen eurer nächsten Messestände.
Katharina Falkowski – 30. September 2011 – 3 Kommentare
Dass man Augmented Reality gerade für Spiele gut einsetzen kann, ist sicherlich nicht ganz neu. Aber was diese Kampagne von Vodafone – BufferBusters – besonders gut macht, ist: sie verknüpft ein Augmented Reality Spiel, sprich Spaß und Interesse des Kunden, gleich mit einem Produktversprechen, einem Markenerlebnis und lockt die Spieler noch mal in den nächsten Vodafone Shop. Ich würde sagen, da hat man die Möglichkeiten eine spannende Interaktion mit dem Kunden, die Präsentation einer Marke, eines Produkts und die Förderung eines persönlichen Kontakts rundherum gut ausgenutzt.
Übrigens, ihr habt nur noch heute die Möglichkeit Buffer-Monster zu jagen!
Katharina Falkowski – 29. September 2011 – Kommentieren
Ein Video, dessen Inhalt sich nie wiederholt und von alleine weiterentwickelt? Schwer vorstellbar, aber eine Firma hat es realisieren lassen – oder sagen wir besser, eine Firma hatte genug Geld, um so etwas realisieren zu lassen: die Deutsche Bank. Im Foyer der Zentrale in Hongkong hängt eine 12m x 1,5m große Multimedia Wall, dessen Inhalte sich immer wieder in Echtzeit neu erfinden und weiterentwickeln. So entstehen basierend auf acht Vorlagen bzw. Kunstwerken immer wieder neue und einzigartige Inhalte und Bilder. Natürlich alles abgestimmt auf die CI und das Image der Bank. Schon faszinierend!
Die Mitarbeiter, die dort jeden Tag ein uns aus gehen, sind wohl die Einzigen, die das tatsächlich bestätigen könnten. :) Das Making Of könnt ihr euch hier ansehen.